Pressebesprechungen
Leykam | Mark : "The Volume of Silence"
CD FMA 1017 - Release April 2010
"Das neue Album des Liedermacher-Duos Frank Mark und Roman Leykam ist im April erschienen und repräsentiert einmal mehr die Kreativität der beiden und ihr Anspruch, Musik abseits des Mainstream zu machen, wird deutlich. Die Scheibe mit siebzehn Liedern hat einen hohen künstlerischen Anspruch und verlangt dem Hörer einiges ab. Man muss sich auf die eigenwillig komponierten Ambient-Stücke wirklich einlassen, um sich der Schönheit der Klänge bewusst zu werden. Oft sind die Stücke sehr langsam und eine Melodie wird nur angedeutet. Die CD ist etwas für Leute der experimentellen sphärischen Musik und welche, die es noch werden wollen, denn eigenwillig komponiert heisst nicht, dass die Lieder schlecht wären, nein, die Songs sind durchweg kleine Kunstwerke und wirklich schön."
[Melanie Haas für DARK SPY/3-2010]
"Frank Mark und Roman Leykam wurden von einer Kollegin als Liedermacher bezeichnet, was natürlich ziemlich abseits der Realität ist. Das sechste Album der Beiden ist aus Aufnahmen, Ideen und Schnipseln der letzten zehn Jahre entstanden, wurde dann zusammengemischt und produziert und ergibt nun den 17 Tracks umfassenden Zyklus The Volume of Silence.
Ist dieses Gebräu aus Sounds, Klängen, eingestreuten Melodien aus Fragmenten von Instrumenten nun noch Postrock? Musik im herkömmlichen Sinne? Die eingestreuten Samples von Chören geben den Dröhnen der Elektronik und den darüber liegenden Samples von Instrumenten aller Art eine gewisse Melodie, einen gewissen "catchy" Moment, doch es bleiben ambiente Sounds. Am ehesten fallen mir noch Künstler wie Hirsche nicht aufs Sofa, Martin und Christoph Heemann, ja, Can oder aber auch der ambiente und Noisy veranlagte David Sylvian ein, um diesen Sound zu beschreiben. Auch exprimentelle Werke von Edward Ka-Spel (Legendary pink Dots) fallen mir ein, die in diesen psychedelischen Soundkosmos passen würden. Beschreiben kann man das, was man hier vorfindet, eine Symphonie der schrägen Klänge, sicherlich nicht. In der Regel setzen die Tracks auf dröhnenden Sounds auf, dunkle Welten öffnen sich, Gitarrensamples schrägster Art brechen sich darüber, nicht in ausufernder Weise, sondern in langsamer, Zeitlupenfigur. Darüber und / oder darunter, kreist die Elektronik mysteriös vor sich hin.
Freunde ambienter Musik mit schrägen Einschlag sind hier goldrichtig, für den Mainstreamhörer ist das hier einfach nur Geräusch. Ein interessantes Werk im Felde des Experimental / Avantgarde, vielleicht etwas zu lang geraten." 16/20 Punkte (sehr empfehlenswert)
[Wolfgang Kabsch für www.musikansich.de/Juni-2010]
"Sechstes Album von Gitarrist Roman Leykam und Midi/Sample-Spezialist Frank Mark. Wie man es bei den Beiden gewohnt ist, erwarten einen fließende, zirpende, mystische und atmosphärische Soundskulpturen mit ambientem Charakter, die mit großem improvisativem Gespür aus der Magie des Augenblicks entstanden sind. "The Volume Of Silence" schickt den Hörer auf eine spannende Entdeckungsreise ins Land der verfremdeten Guitar-Loops inmitten wabernder und unberechenbarer Klanglandschaften. Als Anspieltipp empfehle ich das leicht orientalisch anmutende "Sorrowful" mit herrlich verfremdetem Sound-Rausch-Radio-Floor."
[Rainer Guérich für www.inmusic2000.de/Juni-2010]
"Hier bauen sich zwei Freunde ihr ganz persönliches Ambient-Album zusammen und improvisiert ohne jedes Ziel und Zeitgefühl mit Technik und Gitarren. Das ist weder spannend noch innovativ, das ist schlicht langweilig!"
[Carsten Vollmer für Ox-Fanzine/Ausgabe Nr.90/Juni-2010]